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Studienangebot

Im Rahmen der Summer Sessions werden in jedem Jahr mehrere hundert Kurse in nahezu allen Fachbereichen aus dem regulären Vorlesungsangebot der jeweiligen Hochschulen angeboten - von einführenden Vorlesungen bis hin zu hoch spezialisierten Seminarkursen für fortgeschrittene Studenten.

Der Umfang des Studienangebots unterscheidet sich allerdings insofern vom regulären Studienangebot der jeweiligen Hochschulen, als dass natürlich jeden Sommer nur eine gewisse Auswahl aus dem enormen Kursangebot der Universitäten angeboten werden kann.

Dennoch übersteigt die Anzahl der angebotenen Kurse - in der Regel kann in jedem Sommer aus einem Katalog von 300-500 Kursen ausgewählt werden - das für deutsche Studenten Gewohnte bei Weitem. Zudem werden auch im Sommer Kurse aus fast allen Fachbereichen angeboten, so dass das Spektrum von klassischen Themen wie „Organic Chemistry“ und „Financial Management“, über nordamerikaspezifische Themen wie „Foreign Relations of the U.S.“ und „History of the Atlantic Provinces“ bis hin zu hoch spezialisierten und beinahe „exotisch“ anmutenden Kursen wie „Work Behaviour of Women and Men“ oder „Advanced Topics in Biomechanics & Tissue Engineering“ reicht.

Die „klassische“ Dauer einer Summer Session liegt bei fünf oder sechs Wochen. An einigen Universitäten werden jedoch zusätzlich auch noch Sessions mit drei, acht oder zehn Wochen angeboten. In den längeren Sessions werden sehr häufig intensive Fremdsprachenkurse (z.B. Russisch, Arabisch, Spanisch) angeboten.

Inhalte und Stoffmenge - sowie das Niveau und die Leistungsanforderungen in den Lehrveranstaltungen - sind in der Regel im Sommer identisch zu denen während des übrigen akademischen Jahres. Die Intensität und die Wochenstundenzahl pro Kurs sind aufgrund der kürzeren Dauer der Summer Sessions hingegen um einiges höher.

Zudem werden während der Summer Sessions ganz normale universitäre „Credits“ (Leistungspunkte) erworben und nach Abschluss des Aufenthalts „Grade Reports“ (Zeugnisse) und „Transcripts“ (Leistungsübersichten) erstellt, so dass es nach vorheriger Absprache (!) mit den deutschen Professoren und Prüfungsämtern trotz der verhältnismäßig kurzen Dauer der Summer Sessions für deutsche Studenten meistens möglich ist, sich die belegten Kurse für das Studium an der Heimatuniversität anrechnen zu lassen.

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