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Zielgruppen: Für wen sind Summer Sessions?

Grundsätzlich sind die Summer Sessions aufgrund ihres sehr vielfältigen Angebots einführender und fortgeschrittener Universitätskurse fast aller Fachbereiche und der zumeist speziell für internationale Teilnehmer zusätzlich angebotenen Englischkurse offen für internationale Bewerber (fast) aller Niveaustufen.

Neben Abiturienten und natürlich Studenten an deutschen Universitäten und Fachhochschulen können an einigen Hochschulen auch schon Schüler der deutschen Oberstufe vom Angebot der Summer Sessions Gebrauch machen - ausreichende Englischkenntnisse vorausgesetzt. So kann eine Summer Session für Schüler sowohl als Schnupperstudium zur Orientierung, zur Verbesserung der Englischkenntnisse als auch zum Erwerb von Leistungsnachweisen genutzt werden, die für das spätere Studium angerechnet werden können - die Wahl eines passenden Studienfachs natürlich vorausgesetzt.

Durch die große Anzahl von Fächern und das Angebot vieler hoch spezialisierter Kurse sind die Summer Sessions ebenso ideal als gezielte Weiterbildung für Berufstätige oder sonstige Interessierte.

Bezüglich der Aufnahmebedingungen gilt, dass es anders als während des übrigen akademischen Jahres für die Teilnahme an den Summer Sessions an den meisten nordamerikanischen Universitäten eine so genannte „Open Enrollment Policy“ gibt.

Diese besagt, dass jeder Bewerber, der einige wenige Grundvoraussetzungen erfüllt, an den Summer Sessions teilnehmen darf. Zu diesen Grundvoraussetzungen gehören in der Regel ein gewisses Mindestalter (meist 18, in einigen Fällen aber auch 15 oder 16 Jahre), Abitur oder Fachabitur (in einigen Fällen reicht der Nachweis über den Status als Oberstufenschüler) sowie der Nachweis ausreichender Englischkenntnisse. Eine Auswahl nach Abiturnote bzw. Noten aus dem Studium oder gar ein umfangreiches Auswahlverfahren mit Motivations- und Referenzschreiben - wie bei der Bewerbung für ein komplettes Bachelor- oder Masterstudium in Nordamerika sehr üblich - findet hingegen gar nicht statt.

Dadurch bieten die Summer Sessions gerade an den besonders renommierten Universitäten eine fast einmalige Chance, das dortige Campusleben kennen zu lernen und von der exzellenten Qualität der Lehre zu profitieren. Auslandssemester oder sogar komplette Studiengänge sind hier aufgrund der großen Konkurrenz unter den Bewerbern aufgrund des hervorragenden Rufs dieser Universitäten weitaus schwieriger zu realisieren.

Die Teilnehmer der Summer Sessions setzen sich in der Regel aus drei ähnlich großen Gruppen zusammen:
- einheimische Studenten, die auch in der übrigen Zeit des Jahres an der jeweiligen Universität studieren und den Sommer nutzen wollen, um ihr Studium zu beschleunigen oder Kurse nachzuholen, die ihnen für ihren Studienabschluss noch fehlen
- einheimische Studenten, die eigentlich an anderen nordamerikanischen Universitäten oder kleineren Colleges studieren und im Sommer die Gelegenheit ergreifen wollen, für kurze Zeit an einer „Eliteuniversität“ wie zum Beispiel der UC Berkeley zu studieren;
- internationale Studenten und Abiturienten oder Oberstufenschülern, die nur den Sommer in Nordamerika verbringen und dann in ihr Heimatland zurückkehren.

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